Atommüll störungsfrei in Niederbayern gelandet

Es sind beeindruckende Bilder, die gestern in Niederbayern zu sehen sind:
Der Bahnhof in Wörth im Landkreis Landshut abgerielt, auf Feldern und Wiesen Polizei, eine Reiterstaffel patroulliert am Boden, in der Luft knattert ein Hubschrauber der Bundespolizei.
Nur kein Risiko eingehen, heißt es bei dem Castor-Transport.
Am frühen Abend rollen die Castor-Behälter auf das Gelände des Zwischenlagers Niederaichbach.
Störungsfrei, wie auch während der gesamten Fahrt von Niedersachsen nach Niederbayern.
Hier beginnt jetzt die eigentliche Arbeit:
Die Einlagerung des Atommülls.
Die Castor-Behälter werden von den Waggons ins Lager gehoben und dort gesichtert abgestellt.
Wie lange der strahlende Abfall bei uns bleibt, steht in den Sternen.
Landrat Peter Dreier und Niederaichbachs Bürgermeister Josef Klaus fordern Tempo bei der Endlager-Suche.